Samstag, 9. November 2013

Tag 31 - 09.11.2013 - Gerüstet und auf den Elch gekommen

Oh mein Gott, die Baustelle ist nicht wieder zu erkennen. Unser "Loch" ist nun ziemlich komplett aufgeschüttet und der Bereich für die Bodenplatte ist eingeschottert. Damit es weitergehen kann, wird ein Schnurgerüst benötigt. Also haben wir uns auf den Weg zur Baustelle gemacht, damit wir grob messen konnten wie groß die Pfähle und die Planken sein müssen. An der Baustelle angekommen, musste zuerst einmal das Dixi wieder aufgestellt werden... das wurde vom Wind umgeworfen.

Nachdem alles grob ausgemessen war, ging's in den nächsten Baumarkt. Allerdings gab's im Hagebaumarkt nicht alles was wir brauchten. Na super, dann weiter nach Karlsruhe zum Max Bahr. Hier haben wir glücklicherweise alles bekommen, was wir brauchen. Also ab damit in den Passat und zurück zur Baustelle.

Jetzt konnte es losgehen! Und an den Ecken unserer Hauses haben wir die Pfähle in den Boden geschlagen. Leider war es dank der Horrormaschine namens "Verdichter" oder alla Ina "Rüttelmaschine" gar nicht so einfach, die Dinger in den Boden zu schlagen. Zum Glück hatten wir vom Randstein fotografieren noch "die Kralle" dabei. Mit der haben wir dann  tüchtige Löcher gegraben und die Pfähle teilweise eingegraben. Danach dann die Blanken an die Pfähle geschraubt und fertig ist das Schnurgerüst. Endlich konnten wir selbst mal hand anlegen! Und letztendlich ging's schneller als gedacht.

Nachdem es vollbracht war, fühlten wir uns gleich ein wenig heimischer und haben auch schon den ersten Besuch bekommen... man könnte auch sagen, dass wir auf den Elch gekommen sind.

Baumaterial fürs Schnurgerüst
die Horror-Rüttelmaschine
die Kralle!
die Heldin des Schnurgerüsts
der Held des Schnurgerüsts
die Baustelle mit Schnurgerüst in voller Pracht
auf den Elch gekommen

Donnerstag, 7. November 2013

Tag 30 - 07.11.2013 - Ein Hoch auf den Herrn Hippler!

Herr Hippler, unser Elektriker, ist für heute unser Held des Tages! Er hat unser Erdband rechtzeitig vor der Bodenplatte verlegt. Viel geiler: der gute Mann hat unseren Antrag auf Baustrom - notdürftig  während des Urlaubs per Email ausgefüllt und hin und her geschickt - PERSÖNLICH bei der EnBW abgegeben und damit dafür gesorgt, dass wir - ebenfalls grad so rechtzeitig für die Bodenplatte - am Dienstag unseren Baustromanschluss bekommen! Deshalb schonmal an dieser Stelle 1000 Dank für den großherzigen Einsatz, obwohl wir uns noch nie gesehen haben und ein Hoch auf den Herrn Hippler. Toll, dass es noch solche Handwerker gibt!

Dienstag, 5. November 2013

Tag 29 - 05.11.2013 - Stress, Stress und Stress!

Bisher lief ja alles ehr schleppend an. Hier und da mal ein Telefonat, ab und zu ein Termin aber alles recht übersichtlich.

Jetzt, wo es nun endlich und lang ersehnt los geht, geht richtig der Punk ab. Uns war ja klar, dass es in dieser Phase heiß her geht. Aber so? Wir bräuchten im besten Fall zwei Arme und vier Ohren mehr, damit man mit allen involvierten Personen am besten alles gleichzeitig besprechen kann.

Angefangen vom Architekten, über den Bodenplattenhersteller, Elektriker Gastanklieferanten, Stromversorger, Tiefbauer bis hin zum Vermesser hatten wir gestern und heute alle schon ein bis sieben Mal am Telefon. Und das in unserem Urlaub. Wir lernen daraus, dass es wenig ratsam ist, die Schwiegermutter an ihrem Geburtstag zu überraschen, wenn die Arbeiten am Grundstück voll im Gange sind. Beim nächsten Haus im nächsten Leben machen wirs besser... :-D
 

Tag 28 - 01.11.2013 - Ein sehr, sehr großer Nikolausstiefel muss her!

Seit heute wissen wir, dass wir einen sehr, sehr großen Nikolausstiefel brauchen werden, denn am 05. und 06.12.2013 ist der Stelltermin fürs Haus!

Und bekannter Maßen muss nach dem Stellen auch Gerichtet werden. Es wird also ein besonderes Nikolaus"Richt"Fest in diesem Jahr.

Und zu einen anständigen Nikolausi gehört auch ein roter Stiefel. Der darf dann ruhig etwas größer ausfallen und jeder, der uns zum Richtfest etwas schenken möchte, darf dann da nach Möglichkeit was bares reinstecken... ;-)

Freitag, 1. November 2013

Tag 27 - 31.10.2013 - Vom Grundstück zur Baustelle

Nachdem uns am Mittwoch der Bauleiter von Zens (unserem Tiefbauer) auf den AB gesprochen hat, dass es heute - am Donnerstag - mit den ersten Arbeiten losgeht, mussten wir natürlich nach der Arbeit direkt an unserer Baustelle vorbei und schauen was sich getan hat und wie es jetzt aussieht.

Baustelle? Baustelle! Baustelle... schon komisch, bisher haben wir immer von unserem Grundstück gesprochen. Aber jetzt reden immer alle von einer Baustelle. Aber wir wollen ja auf unser Grundstück ziehen und nicht auf eine Baustelle. Aber ok, dann verwandelt sich halt vorübergehend unser Grundstück in eine Baustelle, bis es dann mit Haus und Hof wieder zu unserem Grundstück wird.

Und als wir dann endlich am frühen Abend an der Baustelle waren, war es einfach unglaublich! Es sieht so anders aus! Das ganze wilde Gewächs und Unkraut ist platt gemacht, eine Schicht Mutterboden abgetragen und im Bereich hinter dem Haus aufgeschüttet. Und dann steht da noch ein großer Bagger auf unserem Grundstück.

Hier ein "Vorher-Nachher-Vergleich":
     
vorhernachher
Und wir haben sogar schon ein Dixi an der Baustelle, ging richtig schnell mit der Lieferung, denn Ina hat das Dixi erst gestern Nachmittag bestellt. Wenn alles so schnell weitergeht, könnten wir es tatsächlich noch schaffen, dass das Haus noch dieses Jahr gestellt wird.

Hier noch ein paar weitere Bilder zum Fortschritt auf der Baustelle:
Unkraut, Spontangewächs und kleine Bäumchen sind verschwunden

Unsere Baustelle und unser Dixi

Der Bagger von Zens

Das Telefonkabel, fehlt nur noch das Haus drumherum


Sonntag, 27. Oktober 2013

Tag 26 - 26.10.2013 - Ein Randstein, zwei Randsteine, drei Randsteine,...

..vier Randsteine, fünf Randsteine,... und ein grüner Punkt!
Wir waren heute kurz beim Grundstück um die Randsteine bei unserem Grundstück oder - wie man jetzt sagt - bei unserer Baustelle zu fotografieren. Warum? Nicht weil's Spaß macht, sondern zur Sicherheit und als Beweismittel, wenn uns die Gemeinde oder wer auch immer dumm kommen will. 
Unser Tiefbauer hat uns diesen Tipp gegeben, denn einige Gemeinden schauen sich nach all den Arbeiten mit den schweren Maschinen gern die Randsteine und ähnliches an. Und wenn etwas gefunden wird, dann darf es der Bauherr reparieren lassen, auch wenn es schon vorher kaputt war. Außerdem können wir dann so auch sehr einfach aufzeigen, dass es durch die Arbeiten des Tiefbauers entstanden ist und er es dann richten muss. Ein wirklich toller und hilfreicher Tipp!

Neben all den Fotos haben wir dann auch noch den "Grünen Punkt" auf der Baustelle aufgestellt. Damit weiß dann jetzt auch jeder, wer hier in den nächsten Tagen und Wochen nach dem Kenntnisgabeverfahren ein neues Einfamilienhaus entsteht. Ach ja und der Vermesser war auch beim Grundstück und hat noch ein paar Grundstücksmarkierungen und die Markierung der EFFH (Erdgeschossfertigfußbodenhöhe) gesetzt.

Der grüne Punkt neben unserem Bauschild
Oh man! Nur noch ein paar Tage und es geht richtig los... dann Rollen die LKWs mit der Aufschüttung an.

Und hier eine Auswahl der schönsten Randsteine:
Randsteine und eine Grundstücksmarkierung

Randsteine und der Parkplatz vor unserem Haus

Kurve aus Randsteinen

Noch mehr Randsteine und noch eine Grundstücksmarkierung

Tag 25 - 22.10.2013 - Was lange währt wird endlich gut

Heute hatten wir das lang ersehnte Baustellengespräch... Ja genau, das Gespräch schlecht hin, denn Mitte nächster Woche geht's los! :-D Der Tiefbauer fängt an und dann kommt gleich die Bodenplatte. Und mit etwas Glück haben wir noch dieses Jahr unseren Stelltermin!

Dienstag, 8. Oktober 2013

Tag 24 - 08.09.2013 - Beamtendeutsch

Endlich ist es so weit, wir haben Post vom Landratsamt! Aber was genau wollen die uns mitteilen? Tja, wir haben absolut keine Ahnung, was uns der Satz "Die Unterschreitung der Erdgeschoss-Rohfußbodenhöhe ist keine Befreiung vom Bebauungsplan." sagen soll. Heißt es jetzt wir haben keine Befreiung erhalten und müssen für nicht gerade unerheblich viel Kohle nochmal 65cm extra aufschütten oder heißt es vielleicht, dass wir gar keine Befreiung brauchen und es damit egal ist, ob wir aufschütten oder nicht? Wir befürchten ja das Schlimmste und werden wohl 65cm mehr aufschütten müssen.

Wie der Zufall es will sind waren wir kurz zu Besuch in Offenburg bei der Musterhausausstellung. Und leider bestätigten sich unsere Befürchtungen, denn auch dort meinten alle, dass wir wohl noch mehr aufschütten müssen. Oh man! Was für ein Tag. Und mal ebenso ist das ganze zusätzliche Aufschütten ja nun auch nicht bezahlt.

Zur Sicherheit werden wir aber auch alles noch einmal mit dem Architekten besprechen und dann schauen, ob man einen Deal mit dem Tiefbauer machen kann. Dann kam die erste gute Nachricht, der Architekt meinte, dass wir nicht aufschütten müssen. Und die zweite gute Nachricht gab's nachdem Ina mit der Behörde gesprochen hatte. Juhuuuuuuu, WIR MÜSSEN NICHT AUFSCHÜTTEN!!!!! Aber was noch viel wichtiger ist, das Kauderwelsch im Brief heißt, dass wir anfangen können!!

Also schnell alle informieren, denn unser Ziel ist es, dass vielleicht noch dieses Jahr das Haus gestellt wird.

Samstag, 31. August 2013

Tag 23 - 07.08.2013 - Hückelhoven

Nach der Planung unserer Küche ging's direkt weiter in die nächste Weltstadt: Hückelhoven! Doch vor der Bemusterung geht's ins Hotel, denn so eine Bemusterung sollte man ja schon ausgeschlafen machen.

Nach einem guten Frühstück haben wir uns gemütlich auf den Weg zum Bemusterungszentrum gemacht. Der Tradition treu bleibend waren wir hier natürlich auch wieder einmal viel zu früh dran. ABER diesmal lag's nicht an mir! Denn die Bemusterung ist um 13 Uhr, aber wir mussten ja schon gegen 11 Uhr auschecken. Dennoch kein Problem, wir können uns ja schon einmal alles anschauen. Dann sind wir quasi vorbereitet und es wird sicherlich schneller gehen. ;-)

So haben wir uns gemütlich alles angesehen und mal wieder davon geträumt wie alles einmal werden wird. Vor allem wie das große Bad werden wird. Wo genau wollen wir eigentlich die Dusche, die Badewanne und so haben? Und welche Bodenbeläge und was für einen Waschtisch... Fragen über Fragen... ABER wir sind ja bereits bestens vorbereitet. Vor ein paar Wochen haben wir ja schließlich nicht umsonst einen "Ausbau Marathon" gemacht. Wir haben uns potentiell interessante Fachmärkte, Parkett-Händler, Fliesen-Händler angesehen und besucht. Somit kennen wir schon einmal die üblichen Preise und haben uns zudem schon entschieden, welche Böden wir haben wollen! Jetzt müssen wir nur noch schauen, ob wir hier alles kaufen oder es selbst organisieren und ggf. Geld dabei sparen.

Aber soweit sind wir ja noch nicht, erst einmal müssen wir ja die Zeit bis 13 Uhr totschlagen. Glücklicherweise haben wir ja schon etwas Zeit auf dem Weg vom Hotel zum Zentrum "Liegen lassen" (5min.). Letztendlich ging es dann aber doch recht schnell.

Die Bemusterung ansich war genau so spannend und aufregend wie ich's mir erhofft hatte. Auch wenn es einen kleinen Dämpfer gab... denn dadurch, dass wir bei Massa die "fast ferrtig"-Varianten gewählt haben, sind die Anschlussstellen in den Bädern bereits durch den Grundriss festgelegt. Sprich es wird alles so sein, wie im Plan eingezeichnet. Schade, aber jetzt ist das nun einmal so... Generell läuft die Bemusterung so ab, dass wir ein paar grundlegende Dinge aussuchen und bestimmen müssen: Treppe, Dachziegel, Haustür, etc., also alles das was so zu einem Haus gehört. Das ist der Pflichtteil, danach kommt dann der freiwillige Teil, in dem wir uns auch alles Weitere anschauen und kaufen können aber nicht müssen. Hierfür wurden bereits für uns schon einmal ein paar Dinge geplant. Sprich man hat sich die Mühe gemacht, den kompletten Innenausbau für unser Haus zu kalkulieren. An jeder Station (Fliesen, Laminat, etc.) bekommt man erklärt aus welchen Artikeln wir uns etwas frei auswählen können und damit im Budget bleiben. Suchen wir uns etwas anderes aus, ist klar, dass es teurer wird.

Die Beratung ist wirklich super, die Auswahl extrem groß und die Preise sind auch vollkommen ok. Es war gut, dass wir vorher einen Marathon gemacht haben. So kannten wir die Preise und wussten ob es sich rechnet hier zu kaufen oder doch lieber wo anders. Außerdem wussten wir ja schon grob was wir wollten, ansonsten wären wir wohl komplette überfordert gewesen.

Es war ein toller und erfolgreicher Tag! Wir wissen jetzt ganz genau, wie wir unser Haus innen ausbauen werden, denn wir haben alles im Zentrum gekauft. Einen kleinen Vorgeschmack können wir schon geben: Waschtische von Villeroy&Boch, Fliesen in Antrazit in den Bäder, unter in Wohnzimmer und Küche Laminat in "Ulme Select", im Büro Laminat in "Bergen Akazie" und das OG bekommt Laminat in "Ahorn Kirun". Jetzt muss es nur noch losgehen!

Donnerstag, 15. August 2013

Tag 22 - 06.08.2013 - Brilon

Endlich geht es los, endlich wird es richtig spannend und endlich auch mal etwas greifbarer. Denn heute wird unsere Küche geplant!

Und dafür fahren wir in die Weltstadt Brilon, zu Impuls... denn die Planung findet am Hauptsitz direkt am Werk statt. Es ging natürlich sehr früh los, denn Brilon ist ja nicht gerade um die Ecke. Aber! Wer eine schicke Küche haben will, der kann auch schon mal früh aufstehen, denn um 13 Uhr geht's schließlich los mit der Planung.

Wie immer kann es für mich nicht schnell genug und ohne rumbummeln losgehen, ich komme ja nur ungern zu spät zu ausgemachten Terminen. Nachdem wir dann endlich im Auto waren... eine halbe Stunde später als geplant, sind wir gerade noch pünktlich angekommen... knapp 1,5h früher als vereinbart :-D

Dankenswerterweise hatte unser Berater/Planer auch schon früher für uns Zeit, so dass es dann auch schon mit der Planung der Küche losgehen konnte.

An dieser Stelle dachte ich noch in einer Stunde sind wir hier fertig... weit gefehlt! Denn nachdem wir die Küche nach unsren Wünschen geplant hatten, kam die schwierigste Aufgabe: Welche Farbe soll sie denn bekommen?

Hell, dunkel, Eiche, Buche, matt, hochglanz... gar nicht so einfach! Richtig klasse war, dass man sich aus allen Materialien einen Beispielschrank bauen konnte... Und so haben wir uns dann nach langem Bauen, Diskutieren und Überlegen für Vintage Eiche (Arbeitsflächen und Korpus) sowie Magnolien Weiß für die Fronten entschieden. Das Drama bzgl. der Griffe lasse ich an dieser Stelle einfach mal weg.

Aber mit den Farben allein war es ja leider nicht getan, denn die Wunschküche soll ja auch irgendwie uns Budget passen. Daher mussten wir am Ende noch ein paar Änderungen vornehmen... so flogen zum Beispiel die erträumten Apothekerschränke raus...

Trotzdem bleibt es unsre Traumküche und ich bin stolz auf mich, dass ich mir das Wort "Le Mans Schrank" bis heute merken kann. Und eines steht fest, diesen Schrank muss sich jeder Besucher mindestens einmal anschauen.

Nach diesem ersten Highlight geht's nun weiter, denn morgen haben wir unsere Bemusterung.

Und hier noch ein Bild von unserer neuen Küche mit Kochinsel, halb-hohem Backofen und Touch Bedienung fürs Ceranfeld...